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Fotokurse

Was wir jetzt alles tun können...

Viel!

Diese E-Mail erhalten nur fotografiebegeisterte Menschen. Und deshalb kommen meine Tipps, wie du dich gerade jetzt fotografisch weiterentwickeln kannst.

1. Nutze, was du hast!
Komme zur Ruhe, atme tief durch und mach erstmal NICHTS. Schau dich dann in aller Ruhe in deiner Umgebung um. Scheint die Sonne durch das Fenster? Was für Muster entstehen durch Licht und Schatten auf dem Fußboden, dem Tisch oder an der Wand? Gibt es Gegenstände, die besonders reflektieren oder ein Muster erzeugen. Wie ist das am Morgen? Was ist am Abend anders? Ist das jeden Tag gleich? Möchtest du das mit deiner Kamera/deinem Smartphone festhalten?

2. Die Fragen zu deiner Kamera.
So ganz kennst du die Funktionen an deiner Kamera noch nicht? Jetzt ist vielleicht Zeit dazu. Schlag in der Bedienungsanleitung nach oder suche im Internet. Für fast alle Modelle gibt es auch Tutorials und Blogbeiträge. Wenn du weisst, wo was ist, fühlst du dich in Zukunft sicherer.

3. Teste die Funktionen.
Wenn du jetzt weißt, welche Funktion wo versteckt ist, dann entdecke, was du damit machen kannst. Weißt du jetzt, wie du z.B. die Blende einstellen kannst, dann probiere aus, wie sich die Bilder bei unterschiedlichen Einstellungen verändern. Stelle ein, und fotografiere immer das selbe Motiv. Lass alle Parameter gleich, nur in dem Fall die Blende verändere. So hast du die nachhaltige Erkenntnis, welche Einstellung was macht. Mache das mit der Farbtemperatur, der ISO-Zahl, der Belichtungszeit, der Blende, der Brennweite und anderen Möglichkeiten, die du an deiner Kamera entdeckst.

4. Hab die Kamera dabei.
Dein Bewegungsradius ist etwas eingeschränkt? Kein Problem. Die schönsten Dinge sind soundso ganz in deiner Nähe. Wie bewußt bist du in deinem gewohnten Umfeld unterwegs? Nimm auf deinen kleinen Wegen die Kamera mit - zum Einkaufen oder spazierengehen. Hast du schon die verschiedenen Fensterformen in deinem Wohnumfeld entdeckt? Oder das Muster auf der Straße, die streunende Katze, das lustige Schild oder das Mauerblümchen? Alles ist wert gesehen und fotografiert zu werden.

5. Entwicklung in der Natur.
Jetzt wird es mit aller Macht Frühling und die Natur verändert sich intensiv. Warum solltest du nicht die Zeit nutzen, jeden Tag den Zweig des Baumes vor deinem Haus zu fotografieren? Du wirst sehen, wie spannend die Entwicklung ist. Oder Pflanzen, die jetzt emporwachsen und blühen. Halte es fest, jeden Tag das selbe Motiv - und es ist doch etwas Neues.

6. Essen hält Leib und Seele zusammen.
Ja. Und schmecken tut's auch noch! Fotografiere doch jeden Tag deine Kreation. Egal ob Salat oder warme Speisen. Arrangiere Deinen Teller oder den Topf so, dass Du selbst Appetit bekommst. Nimm Tücher, Holzbretter, Besteck oder einen schön gedeckten Tisch als Accessoires. Besonderes Licht brauchst du nicht. Das Tageslicht vom Fenster reicht aus. Gehe nah an das Fenster mit deinem Motiv. Falls die fensterabgewandte Seite zu dunkel ist, kannst du mit einem einfachen weißen Blatt aufhellen. Vielleicht ist das gleich eine Gelegenheit, die Fotos zusammen mit den Rezepten als Kalender deinen Lieben zu schenken?

7. Noch mehr Hunger?
Im Internet kann man viel gute (und weniger gute) Anregung und Wissen finden. Nutze diese Quellen und lies in aller Ruhe mal Webseiten von Fotografen oder Bloggs von Fotoenthusiasten. Es gibt Unmengen von Bloggs, Podcasts, Galerien und Technikseiten. Du wirst staunen, wie umfangreich das Thema ist und dass Fotografie so vielfältig ist, wie die Menschen selbst.

8. Das Geräusch von einem Buch.
Wer das lieber mag, der greife zu einem der vielen guten Bücher über Fotografie. Eine Empfehlungsliste gibt es auf meiner Startseite unter www.fotografie-pur.de. Ihr könnt Bücher auch bei geschlossenen Buchgeschäften regional kaufen oder sie als E-Book erwerben. Die meisten Bibliotheken bieten auch E-Service. Selbst wer jetzt kein Mitglied ist, kann das online werden. Die Bibliothek in Dresden bietet da ein sehr umfangreiches Programm für das Fotografenherz an.

9. Fototennis.
Diese Idee habe ich aus dem Fotobuch von Meike Fischer "Der rote Faden". Und so geht es: Du brauchst jemanden, der auch gern fotografiert und mit dem du digital verbunden bist. Sucht euch zunächst ein gemeinsames Thema (ein übergeordnetes wie Architektur, Urbanes, Abstraktes oder Natur) und legt fest, wie oft ihr fotografieren wollt. Z.B. könnt ihr euch darauf einigen, dass jeder jeden 2. Tag ein Foto macht. Dann beginnt einer von euch mit einem Foto und schickt es dem anderen, der auf dieses Foto antwortet, indem er ein Thema oder auch etwas Formales aus dem Startfoto als Aufhänger für das nächste Foto nimmt. Der erste antwortet wiederum auf dieses Foto und so weiter.

10. Freut Euch und seid dankbar für alles, was euch möglich ist.

Wenn ihr Fragen oder Anregungen habt oder mir von euren neuen Erfahrungen mitteilen wollt, so freue ich mich über jede E-Mail von euch! Nutzt die Zeit, persönlich zu wachsen und Neues zu lernen. Ihr werde lange davon zehren.

In diesem Sinne freue ich mich auch auf die nächsten Fotokurse mit euch. Die Termine erfahrt ihr, wenn es wieder möglich ist, überhaupt zu planen.

Bleibt gesund und genießt den Frühling!

Herzlich,
Gabriele Hanke

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